Mantarochen Gewicht
Ein erwachsener Riesenmanta wiegt meist 1 bis 2 Tonnen; die größten Tiere mit rund 7 m Spannweite erreichen laut NOAA bis zu rund 2,4 t. Er ist damit der größte Rochen der Welt.
- Gewicht erwachsen
- ca. 1–2 t, max. ca. 2,4 t
- Spannweite
- meist 4,5–6,5 m, max. ca. 7–9 m
- Jungtier bei Geburt
- ca. 9–11 kg, 1,2–2 m Spannweite
- Tragzeit
- ca. 12–13 Monate, meist ein Junges
- Nahrung
- Zooplankton
- Gehirn
- eines der größten unter den Fischen
Gewicht nach Größe
Der Riesenmanta (Mobula birostris) lebt im offenen Ozean der tropischen und subtropischen Meere. Der kleinere Riffmanta (Mobula alfredi) bleibt mit 3–5 m Spannweite deutlich leichter. Weibchen werden größer als Männchen. Gewogen werden Mantas kaum; Gewichtsangaben sind Schätzungen und streuen stark.
| Gruppe | Spannweite | Gewicht (Richtwert) |
|---|---|---|
| Jungtier bei Geburt | 1,2–2 m | ca. 9–11 kg |
| Männchen, erwachsen | ca. 5–6 m | ca. 1–1,5 t |
| Weibchen, erwachsen | ca. 5,5–7 m | ca. 1,5–2 t |
| Größte Tiere | bis ca. 7–9 m | bis ca. 2,4 t (NOAA) |
Vergleich
Ein 1,5 t schwerer Manta wiegt etwa so viel wie ein Mittelklasse-Auto oder zwei Pferde. Der Walhai – ebenfalls ein harmloser Planktonfresser – ist rund zehnmal schwerer, der Weiße Hai etwas leichter.
Körper und Lebensweise
- Kopflappen: zwei bewegliche Lappen leiten Plankton ins Maul
- Kein Giftstachel: anders als Stachelrochen ist der Manta ungefährlich
- Fortpflanzung: sehr langsam, meist nur ein Junges alle 2–5 Jahre
- Gefährdung: auf der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet eingestuft
Gewicht im Verhältnis zur Größe
Mantas sind flach gebaut: Trotz Spannweiten wie bei einem Kleinflugzeug ist der Körper in der Mitte nur gut einen halben Meter dick, und die Brustflossen laufen zu dünnen Spitzen aus. Deshalb wiegt ein Manta weit weniger, als seine Fläche vermuten lässt. Als Knorpelfisch ohne Schwimmblase muss er ständig schwimmen, um Wasser über die Kiemen zu leiten. Mantas suchen regelmäßig Putzerstationen am Riff auf und gehören zu den beliebtesten Begegnungen beim Tauchen, etwa auf den Malediven, in Indonesien oder vor Mosambik.
Bedroht sind Mantas vor allem durch Beifang und die gezielte Jagd auf ihre Kiemenreusen, die in Teilen Asiens gehandelt werden.
Seit 2011 stehen Mantas im Anhang der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Arten, seit 2013 regelt CITES den internationalen Handel.
Umrechnung: 1.500 kg
| Einheit | Wert |
|---|---|
| kg | 1.500 |
| t | 1,5 |
| lb | 3.306,93 |
| short ton (US) | 1,65347 |
| long ton (UK) | 1,47631 |
Zum Vergleich
| Objekt | Gewicht | Verhältnis |
|---|---|---|
| Elefant | 4.500 kg | 1 Elefant ≈ 3 × Riesenmanta |
| Kuh | 650 kg | 1 Riesenmanta ≈ 2,3 × Kuh |
| Durchschnittsgewicht | 78,5 kg | 1 Riesenmanta ≈ 19 × Durchschnittsgewicht |
| Waschmaschine | 72 kg | 1 Riesenmanta ≈ 21 × Waschmaschine |
| Labrador | 30 kg | 1 Riesenmanta ≈ 50 × Labrador |
| Europalette | 25 kg | 1 Riesenmanta ≈ 60 × Europalette |
Häufige Fragen
Wie schwer ist ein Mantarochen?
Ein erwachsener Riesenmanta wiegt meist 1–2 t; die größten Tiere laut NOAA bis etwa 2,4 t.
Wie groß wird ein Mantarochen?
Meist 4,5–6,5 m Spannweite, Rekordtiere um 7 m; einzelne Angaben reichen bis rund 9 m.
Ist ein Mantarochen gefährlich?
Nein. Mantas haben keinen Giftstachel und fressen nur Plankton.
Quellen
- IUCN Red List
- Florida Fish and Wildlife Conservation Commission
- Fisheries Research and Development Corporation (Australien)
- NOAA Fisheries